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Virtuelle Hauptversammlungen bei der Aktiengesellschaft

Entsprechend Art. 2 COVID 19-G gibt es verschiedenste Erleichterungen, um Präsenzveranstaltungen, wie z.B. die Hauptversammlung bei Gesellschaften, zu vermeiden. So kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats die diesjährige Hauptversammlung als sog. „virtuelle Hauptversammlung“ durchführen.

Alternativ ist auch eine Präsenzhauptversammlung möglich, allerdings nur, wenn die Pandemie-Vorschriften dies zulassen. Die Hauptversammlung muss bis zum Jahresende durchgeführt werden, sofern das Geschäftsjahr der Gesellschaft das Kalenderjahr ist. Die Frist zur Durchführung der Hauptversammlung wurde damit ebenfalls verlängert. Bei der Einberufung auch einer virtuellen Hauptversammlung ist der Ort zu nennen, an dem die Rumpfversammlung, an der Vorstand und Aufsichtsrat teilnehmen, die dann audiovisuell für die Aktionäre übertragen wird, stattfinden soll. I.d.R. sollte es sich um den Sitz der Gesellschaft handeln. Ebenfalls ist die Zeit bekannt zu machen. Die Einberufungsfristen sind z.T. verkürzt.

Die Durchführung der virtuellen Hauptversammlung kann in drei verschiedenen Arten erfolgen. Die einfachste Version ist die Ausübung von Stimmrechten, Fragen (bis zu 2 Tagen vorher) und Widersprüchen über die E-Mail-Adresse der Gesellschaft. Die Übertragung der Versammlung erfolgt über einen Videostream z.B. unter Zuhilfenahme eines Smartphones.

Mit etwas mehr Aufwand ist die mittlere Version verbunden. Hierbei wird ein professioneller Audio- und Videostream geboten sowie eine Stimmabgabe und Fragenstellungsmöglichkeiten via Internetformular.

In der professionellen Variante ist eine elektronische Teilnahme möglich und alle Rechte (Antrags-, Rede-, Frage-, Widerspruchsrecht) können auf diese Weise wahrgenommen werden.

Gerne kommen Sie bei detaillierten Fragen auf Ihre bekannten Ansprechpartner zu.

Dr. Sandra Fischer

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